Dornenhaus Ahrenshoop

Die Geschichte vom Dornenhaus in Ahrenshoop

Das etwa 1660 erbaute Dornenhaus in Ahrenshoop trägt den Namen „Dornenhaus“ aufgrund der hier wachsenden Weißdorn-Windflüchter, welche zu früheren Zeiten auf der Befestigungsanlage standen und derzeit wieder vereinzelt nachwachsen.

In der langen Geschichte des Hauses diente das Dornenhaus unter anderem als Bauern-, Seefahrer- und auch Zollhaus im Ostseebad Ahrenshoop. Zu späteren Zeiten beherbergte das Dornenhaus als Kulturbundhaus nicht nur zahlreiche bedeutende Künstler wie beispielsweise Berthold Brecht oder auch Helene Weigel, es diente auch bis zum Jahr 1989 als Kindergarten der Gemeinde.

Ab diesem Jahr stand das immer mehr verfallende, jedoch unter Denkmalschutz stehende Gebäude leer. Erst im Jahr 1995 wurde das Dornenhaus in Ahrenshoop von Friedemann Löber, einem bekannten Hersteller der Fischlandkeramik erworben und während einem dreijährigen Wiederaufbau zu einem der beliebtesten Maler- und Fotografenmotiv ausgebaut.

Seit dem 26. Juni 1998 und der damit verbundenen Eröffnungsausstellung ist das Dornenhaus in Ahrenshoop wieder für Besucher und Gäste geöffnet.

Ausstellungen im Dornenhaus Ahrenshoop

Seit der Wiedereröffnung des Dornenhauses stehen den Besuchern wechselnde Ausstellungen und natürlich die Fischlandkeramik-Werkstatt von Friedemann Löber zur Verfügung. Für Lesungen und Konzerte ist der Platz in der hohen Diele des Hauses ideal geeignet.

Wer einen Urlaub in Ahrenshoop plant, oder auch an der Kunst interessiert ist, sollte sich das Dornenhaus nicht entgehen lassen.

Die genaue Adresse lautet:
Atelier im Dornenhaus
Bernhard-Seitz-Weg 1
18347 Ahrenshoop