Das im Vergleich zu Bayern eher finanzarme Bundesland Mecklenburg-Vorpommern konnte als „der Deutschen liebstes Urlaubsziel“ neue Rekorde erreichen.
Mit rund 5 Millionen Gästen und über 21 Millionen Übernachtungen bis Ende August, konnte Mecklenburg-Vorpommern die Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 6 Prozent steigern. Allein im August haben sich etwa eine Million Gäste von dem Bundesland überzeugt und die Urlaubstage sowohl an den Stränden, als auch im Innenland verbracht.
Besonders hervorgehoben hat sich die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, welche mit den beliebten Strandorten Ahrenshoop, Wustrow, Prerow und auch Zingst einen großen Anteil der Besucher ins Land zog. Doch auch die Gebiete und Städte rund um die Mecklenburgische Seenplatte, wie Waren an der Müritz oder auch Plau am See konnten die Zahlen der Touristen deutlich steigern.
Das mit rund 1,7 Millionen Einwohnern im Vergleich zum Freistaat Bayern (ca. 12,4 Millionen Einwohner) eher rar besiedelte Mecklenburg-Vorpommern kann sich mittlerweile selbst europaweit präsentieren. Im Verhältnis von Übernachtungen und Einwohnern liegt das Bundesland hinter Südtirol und Kärnten an dritter Stelle.
Obwohl die Tourismuszahlen deutlich für das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern sprechen, sind die Mecklenburger noch nicht ganz zufrieden. Sie wollen sowohl in der Sommersaison, als auch im Winter attraktiv sein. Obwohl die Berge und Skigebiete in MV nicht wirklich vorhanden sind, will das Land den Tourismus im Winter mit Angeboten der Gastronomie und Hotellerie weiter steigern.