Saaler Bodden - Natur- und Sportbootparadies

Sport in der Natur vom Saaler Bodden

Der Saaler Bodden bei Ahrenshoop befindet sich im westlichsten Teil der Boddenkette und ist ein beliebtes Reiseziel für Wassersportler und Naturfreunde. Mit einer durchschnittlichen Tiefe von etwa 2 Metern ist der Saaler Bodden ein relativ flaches Gewässer, wobei die Nutzung aufgrund der geringen Tiefe hauptsächlich auf kleine Sport- und Angelboote beschränkt ist.

Unter den Wassersportlern ist vor allem das Segelrevier zwischen dem Saaler Bodden und der Meiningenbrücke beliebt. Durch die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst von der Ostsee abgeschirmt ist der Saaler Bodden und der Weg zur Meiningenbrücke keine ungefährliche Strecke. Zahlreiche Unebenheiten, teils hoher Seegang und die Strömungen stellen selbst für Profis eine Herausforderung dar.

Von der Ostsee zum Saaler Bodden

Wer von der Ostsee aus an den bei Ahrenshoop liegenden Saaler Bodden will, muss die Meiningenbrücke passieren. Das im Jahr 1912 eröffnete technische Denkmal verbindet die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst mit dem Festland bei Barth. Die 470 Meter lange Brücke, welche vorrangig dem Autoverkehr dient wird n der Regel zweimal am Tag geöffnet.

Das alte Drehwerk der Brücke setzt sich in Bewegung und lässt Schiffe von der Ostsee in die inneren Boddengewässer in Richtung Saaler Bodden und Ahrenshoop passieren.

Kraniche am Saaler Bodden

Der Saaler Bodden und die gesamte Vorpommersche Boddenlandschaft sind neben den grünen Schilfgürteln und den Wassersportmöglichkeiten vor allem für die Rast tausender Kraniche bekannt. Jedes Jahr kommen die Vögel nach Mecklenburg Vorpommern und sich von den langen Reisen zu erholen und sich auf den Feldern und Wiesen zu stärken.